Craniosacrale Körperarbeit ist eine sanfte, manuelle Form der Körperarbeit mit sehr hohem Wirkungspotential. Entwickelt hat sich die Methode aus der Osteopathie. Dabei wird vor allem an Schädel (Cranium), Wirbelsäule und Kreuzbein (Sacrum) mit den Händen gearbeitet.
Unser Körper speichert ein Leben lang Ereignisse, wie Geburt, Krankheiten, Unfälle und emotionale Belastungen in seinen Gewebestrukturen (Knochen, Muskeln, Faszien,…). All dies hinterlässt in unserem Körper Spuren und verändert seine Schwingung. Diese körpereigene Schwingung (osteopathischer Rhythmus) wird genützt, um Blockaden zu finden.
Craniosacrale Körperarbeit unterstützt deinen Körper, oder den deines Babys, dabei wieder in sein ursprüngliches Gleichgewicht zu finden. Die körpereigenen Selbstheilungskräfte werden gestärkt, die Selbstregulierung gefördert.
Sitzungen mit Babys oder Kindern
Mit sanfter Körperarbeit lausche ich zusammen mit dem Baby oder dem Kind dem craniosacralen Rhythmus. So entsteht ein Raum für Gesundheit und Wohlbefinden, der meist nonverbal abläuft. Jede Sitzung mit Babys oder Kindern verläuft anders, weil sie selten ruhig auf einer Liege liegen. Ob das Kind spielt oder in den Armen der Mutter/ des Vaters liegt spielt keine Rolle, wenn ich mit meinen Händen Kontakt aufnehme. Kinesiolologische Muskeltests mache ich bei einer neutralen Person (Surrogat). Das heißt, wenn ein Baby Bauchschmerzen hat, dann teste ich für das Baby beim Arm der Mutter oder des Vaters.
Sitzungen bei Babys und Kindern dauern nicht sehr lange, da sie sich viel schneller regulieren können und genau wissen was sie wollen und brauchen. Daher reicht ca. eine halbe bis dreiviertel Stunde bei Babys und Kindern aus.
Anwendungsgebiete
- Schreikinder (Saugprobleme, Schlafprobleme, Bauchkrämpfe)
- Schädelasymmetrien, Schiefhals
- Weinerlichkeit
- Unruhe
- Verdauungsprobleme/ Blähungen
- Frühgeburten, nach Kaiserschnitt und traumatischen Geburtserlebnissen
- Entwicklungsverzögerung
- Hyperaktivität und Lernschwierigkeiten
- Allergien
- Psychische Probleme
- Konflikte mit Mutter/Vater
- Verstärkte Anhänglichkeit
- Schlafstörungen oder Alpträume
- Essstörungen
